Ein ganzes Dorf in Indianerhand
Juni 2006
Ein ganzes Dorf in Indianerhand
Der TSV Heidenau brachte 120 Kindern Bewegung und Natur näher
HEIDENAU. Heidenau war am Samstag ganz in Indianerhand: 120 kleine Sioux, Irokesen, Apachen, Blackfeet und Cheyenne absolvierten Aufgaben an verschiedenen Erlebnisstützpunkten und wandelten „Auf den Spuren der Indianer“.

Der Festausschuss des TSV Heidenau hatte ein Jahr Planung und viel Mühe in dieses tolle Event gesteckt, Federschmuck und Tomahawks gebastelt.
„Uns war es wichtig, Sport und Bewegung mit der Natur zu verbinden und den Kindern näher zu bringen.“
Claudia Tödter
Das sagte TSV-Vorsitzende Claudia Tödter, die ein großes Dankeschön an den Festausschuss richtete. Der örtliche Angelverein sowie die Jäger Hartmut Detjen und Hans-Jürgen Stein unterstützten die Veranstaltung.
Bei den Jägern war Wissenswertes über die heimische Tierwelt zu erfahren. Mit dem Fernglas konnten Tiere im Wald entdeckt werden. Der Angelverein Heidenau gab Erläuterungen zum Angeln und zu den Fischen.
Auf dem Spielplatz Sandkuhle wurde zum Wettreiten auf Steckenpferden, Dosenwerfen, Anschleichen und Klettern eingeladen. Die größeren Teilnehmer durften sich auch im Bogenschießen üben.
Auf dem Sportplatz wurden Bratwürstchen und Kartoffeln am Stock gegrillt. Die Kindertanzgruppe des TSV Heidenau führte einen Indianertanz auf. Die Kindertrommler der Gruppe „Dingo-Drums“ aus Otter trommelten, und nach dem Motto „Komm’ hol’ das Lasso ’raus“ mussten schließlich die Eltern zum Abschluss ihren Kindern noch etwas Fantasievolles vortanzen.
Bildunterschrift
Häuptling und Medizinmann Wolfgang Meier mit vielen kleinen Indianern.
Bild vom Original-Artikel
