Nur in Blau 💙
Bg

1947 – 2. Herren gegen Elstorf im Heimspiel

Spielbericht von Heinabüs Kurier

Auf der ganzen Linie!

2 : 2 und 1 : 1 = 3 : 3, also:
20. Juli 1947

Unser heutiger Gegner kam mal aus einer ganz anderen Gegend: Der Sportverein Elstorf war mit seiner Reserve und I. Herrenmannschaft unser Gast.

Zuerst trat unsere Reserve mit verschiedenen völlig neuen Gesichtern zum Kampf an. Unter anderem hatte ein Teil des Vereinsvorstandes die Verteidigung übernommen und wehrte alle Angriffe des Gegners wie eine uralte Eiche erfolgreich ab. Doch auch die anderen zehn Mannen der Reserve setzten sich tadellos ein und bewiesen damit, dass es unserem Verein durchaus möglich ist, eine gute Reserve-Mannschaft auf die Beine zu stellen. Vor allem fehlten ja auch noch einige gute Spieler, die bei kommenden Spielen zur Stelle sein werden und damit versprechen, dass es dann auch noch über ein Unentschieden hinausgeht. Willi im Tor war wie in alten Tagen, Hans-Peter ruhig und sicher, genauso ruhig sein Nebenmann, Fritz Taubrich, an dessen breiter Brust und Stirn manch Angriff der Elstorfer zerschellte. Unermüdlich war die Läuferreihe, vor allem Martin und der andere Außenläufer, Inselmann. Im Sturm überragte die rechte Seite. Werner und Walter Stegmann waren die treibende Kräfte, Drago spielt sich nach seinem Beinbruch langsam wieder in die alte Form hinein. Etwas zu ruhig erschien dagegen der linke Flügel. Im Ganzen aber gut und ein Vorsprung von einem Tor wäre wohl verdient gewesen.

TSV
3 3
ELS

Einen noch größeren Vorsprung hatte eigentlich die erste Herren verdient. Fast ein ganzes Dutzend eindeutige Torgelegenheiten gingen mit sehr viel Pech vorüber. Hinten stand Alfred in bühnenreifer Aufmachung und musste leider zusehen, wie man ihm einen Ball ins Netz mogelte. Seine beiden Vorderleute in aller Ruhe. Schorsch pirschte manchmal wie ein Blitz bis zum Sturm durch. Hein Höppke stand mal wieder auf seinem alten Platz und war überall, seine Nebenmänner wie er unermüdlich, vor allem Rudi, während Willi wiederum ganz lässig seine Gegner überlistete. Der Sturm war wie oben schon gesagt vom Pech verfolgt. Wir wollen daher nicht viel von ihm sagen. Wenn alle Gelegenheiten genutzt worden wären, hätten wir nur von ihm schreiben müssen. In der Mitte stand ein neuer Mann, Zech. Drei weiße Hemden wirbelten stets um ihn herum. Er wird unserem Sturm mal den fehlenden Drang nach vorn geben und erinnert an unseren alten Nathow. Es bleibt nur die Frage, wer dann Linksaußen steht, Hein Höppke oder Zech. Vielleicht einigen sich die beiden mal. Das war unsere Erste heute. Sie konnte gut spielen, nur eins konnte sie nicht: in aller Ruhe verpasste Torgelegenheiten hinnehmen.

Heinabü

 

Tsv Heidenau Heinabue Spielbereicht 20 07 1947
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