Auch am zweiten Tag großer Zuspruch
Januar 1974
Auch am zweiten Tag großer Zuspruch
Heidenauer Dorfwoche: Ausflug in die Geschichte mit W. Marquardt
HEIDENAU. Auch der zweite Tag der Heidenauer Dorfwoche erlebte einen großen Zustrom an Gästen. Pastorin Armgard von Bülow wertete dieses Ergebnis als ein ermutigendes Zeichen dafür, generell mit der Heidenauer Dorfwoche den richtigen Weg beschritten zu haben.
„Unser Dorf gestern“ hieß das Motto eines Vortrags von Wilhelm Marquardt aus Immenbeck. Er konnte berichten, dass der Ortsteil Avensen im Jahre 1015 erstmalig urkundlich benannt worden sei, Kallmoor und Vaerloh 1197, Everstorf 1255 und Hollinde im Jahre 1382.
„Aus diesen Jahren stammen die ältesten schriftlichen Zeugnisse dieser Orte, das bedeutet nicht, dass der Ort dann erst gegründet worden ist. Everstorf müsste viel älter sein.“
Wilhelm Marquardt
Die genannten Urkunden deuteten auf die mittelalterliche Grundherrschaft hin, denn das Mittelalter sei die Zeit des Bauerntums und Bauernstandes gewesen. Über Avensen gäbe es 51 Urkunden, so sagte Wilhelm Marquardt, über Everstorf 42, Hollinde 28, Kallmoor 18 und Vaerloh 23.
Umrahmt wurde die Dorfwoche von Darbietungen des Posaunenchors Tostedt und des TSV Heidenau. Heute geht es weiter mit dem Treffen um 14.30 Uhr im „Heidenauer Hof“. Die Ansprache hält Superintendent Schwekendiek aus Bremervörde.
Bildunterschriften
Die Leistungssieger der Wettkampfgemeinschaft Heidenau/Hollenstedt unter Leitung von Trainerin Hedi Mewis.
Lehrer Wilhelm Marquardt aus Immenbeck bei seinem Vortrag.
Viel Beifall für seine Darbietungen erhielt auch der Posaunenchor von Tostedt.
Blick auf eine Gästegruppe im überfüllten Saal des Gasthauses Meyer.
