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Bald mit der „großen Welt“ verbunden?

Quelle: Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN)

Bald mit der „großen Welt“ verbunden?

Heidenau schaffte Voraussetzung für Autobahn-Auffahrt – 1963 Schulbau und Turnhalle

HEIDENAU. Die Anlage einer modernen Straßenbeleuchtung, der Ausbau der Dorfstraße von der Kirche bis zur Kreisstraße Hollinde, der Ausbau der Straße Heidenau–Hollinde als kommender Autobahnzubringer sowie der Wirtschaftswegebau im Avenser und Everstorfer Moor sind Vorhaben der Gemeinde Heidenau, die noch in diesem Rechnungsjahr „unter Dach und Fach“ gebracht werden konnten und können.

Die Finanzierung der vier Projekte läuft über den außerordentlichen Etat mit rund 250.000 DM. Außerdem wurden 400.000 DM von Kreis, Land und Bund investiert, um die genannten vier Bauvorhaben erledigen zu können.

Für 1963 steht der Schulerweiterungsbau – gleichzeitig wird auch eine Turnhalle errichtet – bevor. Kostenpunkt: rund 420.000 DM. Davon trägt die Gemeinde Heidenau als Bauherrin 25 Prozent der Bausumme. Von Steuererhöhungen wird die Gemeinde für 1963/64 verschont bleiben.

Vier große Vorhaben konnten 1962 verwirklicht werden. Zur Freude aller Ortseinwohner bekam Heidenau eine moderne Straßenbeleuchtung. 16 Brennstellen wurden zunächst geschaffen. Jetzt soll die Anlage noch um vier Leuchten erweitert werden, da es finanziert werden kann.

Der Ausbau der Dorfstraße in Höhe der Gastwirtschaft Peters von der Kirche bis zur Kreisstraße Richtung Hollinde erfolgt zur Zeit. 300 Meter schlechtes Kopfsteinpflaster werden durch eine 5,50 Meter breite Fahrbahn aus Schwarzdecke ersetzt.

Einen besonderen Aufschwung für Heidenau versprechen sich die Einwohner von dem jetzt abgeschlossenen Ausbau der Straße Heidenau–Hollinde–Holvede auf einer Strecke von 5,8 Kilometern als kommende Kreisstraße und künftiger Autobahnzubringer für die Auffahrt bei Hollinde. Acht Jahre hat die Gemeinde Heidenau um dieses Straßenbauprojekt gekämpft. Mit 3,5 Kilometer Ausbaustrecke ist Heidenau an dem Kreisstraßenprojekt beteiligt. Vorläufige anteilmäßige Kosten: 120.000 DM.

Der Ausbau der Straße nach Hollinde und von der anderen Seite von Holvede nach Hollinde bildet die Voraussetzung für den Bau der Autobahnauffahrt bei Hollinde. Das hat auch Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm wiederholt betont. Nun ist die Voraussetzung geschaffen.

Am Bau des Hauptwirtschaftsweges im Avenser und Everstorfer Moor wird gegenwärtig noch gearbeitet. Hier werden 6,2 Kilometer unbefestigte Wegstrecke mit einem Verbundsteinpflaster in 2,90 Meter Breite ausgebaut. Sämtliche 14 Bauerngehöfte in diesem Bereich sind durch Stichwege künftig mit diesem wichtigen Wirtschaftsweg verbunden, der bis zur Gemarkungsgrenze Wümme auf Richtung Bundesstraße 75 erstellt wird.

Für die Moorbauern ist die neue Straße ein großes Geschenk. Sie haben sich bereit erklärt, durch Verzicht auf ihre Jagdgelder an diesem Wegebauprojekt finanziell mitzuhelfen.

1962 11 23 Bald Mit Der Grossen Welt Verbunden

1962 11 23 Bald Mit Der Grossen Welt Verbunden

Heidenau plante für 1963 neben Straßen- und Wegebau auch die Schulerweiterung mit neuer Turnhalle und bereitete zugleich die künftige Autobahnanbindung vor.

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